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Zeckenbiss kann zur Berufsunfähigkeit führen – Vorsicht vor FSME

Jetzt, wenn es wieder wärmer wird, lauern wieder überall die gefährlichen Zecken. Man findet sie im Wald, auf der Wiese und im Gebüsch. Vergangenes Jahr war bereits ein Rekordjahr für die Übertragung der gefährlichen FSME-Erkrankung durch Zeckenbisse. Deshalb raten viele Experten und Ärzte zur Impfung, denn mit Borreliose oder auch FSME ist nicht zu spaßen. Die Gefahr an FSME zu erkranken wird immer höher und diese Krankheit kann soweit führen, dass man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Also auch wegen solcher “Kleinigkeiten” ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung dringend angeraten.

Schwerer Krankheitsverlauf bis zu Lähmungen bei FSME

Vorsicht vor der Gefahr im Freien

Nach neuesten Erkenntnissen haben 50 Prozent aller betroffenen FSME Patienten mit einem sehr schweren Krankheitsverlauf zu kämpfen. Dauerschäden und damit Berufsunfähigkeit sind die Folge. Besonders ältere Menschen sollten sich impfen lassen, denn die Schwere, die diese Erkrankung mit sich bringt, steigt mit zunehmendem Alter. Die Südhälfte von Deutschland ist vor allem fast flächendeckend absolutes Riskiogebiet. In diesem Bereich sollte niemand auf eine Impfung verzichten. Aber auch in Urlaubsländern, wie zum Beispiel in Österreich, Tschechien oder Schweden treten die gefährlichen Zecken auf. Deshalb sollten auch Urlauber vor Antritt der Reise eine Zeckenimpfung vornehmen lassen. Jährlich gibt es in Deutschland 250 bis 400 gemeldete Krankheitsfälle, die Dunkelziffer ist sicherlich höher, denn oft wird die Erkrankung nicht gleich erkannt.

Auch Borelliose ist gefährlich

Die häufigere Krankheit, die durch Zecken übertragen wird, ist die Borelliose. Sie wird mit mehreren Zehntauend Fällen im Jahr angegeben. Hierfür gibt es aber keine Impfung. In diesem Fall kann man sich nur schützen, wenn man die Zecke schnellstmöglich wieder entfernt. Dazu muss man wissen, dass der Borelliose-Erreger im Mitteldarm der Zecke sitzt und erst zwischen 12 und 24 Stunden auf den Menschen übertragen wird. Eine Erkrankung an Borelliose erkennt man im Anfangsstadium an einer kreisrunden geröteten Fläche um die Bissstelle. Dann muss schnell gehandelt werden. Der Arzt verabreicht Antibiotika, damit schweren Spätfolgen wie Gelenk- oder auch Herzmuskel- oder Hirnentzündungen vermieden werden können. Auch diese Erkrankungen können schnell zur Berufsunfähigkeit führen.

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