Berufsunfähigkeitsversicherungen - Private Krankenversicherungen - Lebensversicherungen

BU-Versicherung für Normalverdiener zu kostspielig

Viele Berufstätige jammern, denn besonders die, die sehr hart arbeiten müssen, sollen jetzt die höchsten Prämien bezahlen. Aber dafür reicht das Geld nicht. Die Prämien für die vielen körperlich anstrengenden Arbeiten oder Berufe haben sich in den letzten fünf Versicherungsjahren etwa um ein Vierfaches erhöht. Viele Branchenvertreter sehen darin eine Fehlsteuerung des Versicherungsmarktes.

Normalverdiener können sich Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr leisten

Ausgerechnet die, die schwere und anstrengende Arbeiten ausführen müssen und dadurch noch mehr der Gefahr der Berufsunfähigkeit ausgesetzt sind, sollen nun durch hohe Kosten nicht in den Genuss einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommen. Durch hohe Beiträge möchten manche Versicherer die unrentablen Versicherungsgruppen auf natürlichem Weg aussortieren. Dabei gehen Versicherte und Versicherer im Kreis. Der Konkurrenzkampf ist groß und so werden immer neue Untergruppen geschaffen, die die risikoreichen Versicherten fernhalten und somit ermöglichen, durch weniger Schadensfälle, die Prämien für die Versicherten, die eher selten berufsunfähig werden noch weiter zu senken.

Statt BUV nur Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Viele Beschäftigte müssen deshalb auf die Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten und können sich lediglich die Erwerbsunfähigkeitsversicherung leisten. Diese zahlt allerdings nur dann, wenn der Versicherte überhaupt nicht mehr in der Lage ist, zu arbeiten. Im Gegensatz dazu zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung aber schon, wenn der derzeitige Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Analysen haben ergeben, dass sich viele Arbeitnehmer die 150 Euro pro Monat für die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr leisten können, und es werden immer mehr, die so schon nicht mehr über die Runden kommen mit ihren knappen Löhnen.

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